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Hotspot trotz Corona-MassnahmenZweifel am Nutzen eines Lockdown – wegen der Romandie

Nirgendwo in der Schweiz gehen die Behörden im Kampf gegen Corona so weit wie in der Romandie – und nirgendwo sind die Corona-Zahlen so hoch. Das nährt Zweifel am Nutzen eines Herunterfahrens der Wirtschaft.

Kein Verständnis für den Lockdown: Proteste gegen die Schliessung von Restaurants in Lausanne von letzter Woche.
Kein Verständnis für den Lockdown: Proteste gegen die Schliessung von Restaurants in Lausanne von letzter Woche.
Foto: Reuters 

Nach Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg und Wallis hat Anfang November auch der Kanton Waadt die Schraube stark angezogen. Restaurants zum Beispiel mussten schliessen, Bars, Kinos und Museen ebenso. Die Massnahmen seien unerlässlich, um das Fortschreiten der Pandemie einzudämmen, sagte Staatsratspräsidentin Nuria Gorrite (SP).

Es waren auch die welschen Kantone Jura, Waadt und Genf, die im Sommer als erste eine Maskenpflicht in Läden verhängten – drei Monate, bevor der Bundesrat die Massnahme fürs ganze Land einführte. Es ist denn auch kein Zufall, dass der Kanton mit den härtesten Corona-Massnahmen in der Westschweiz liegt: Genf. Letzte Woche wurden dort sogar Alters- und Pflegeheime abgesperrt.

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