Zum Hauptinhalt springen

Kristian Ghedina im Interview«Zwei Wirbel brachen, als wären es Äste. Ich war ein Trottel»

Der Italiener war ein bunter Hund im Skizirkus und kannte auf der Piste nur eines: Rambazamba. Obwohl seine Mutter beim Skifahren tödlich verunglückte.

Wo er auftaucht, ist gute Laune: Kristian Ghedina, italienische Ski-Legende und Lebemann.
Wo er auftaucht, ist gute Laune: Kristian Ghedina, italienische Ski-Legende und Lebemann.
Foto: Christian Walgram (GEPA Pictures)

Was denkt ein Skirennfahrer, wenn bei 120 km/h ein Reh auf die Piste springt?

Ich war glücklich darüber. Es war kein Risiko, und ich blieb in Position.

Erschraken Sie nicht, als das 2004 in Gröden passierte?

Nein, nein. Erst dachte ich, ein Kind sei über das Netz geklettert und hinuntergerutscht. Ich wollte als Bub auch immer so nah wie möglich an den Athleten sein, kletterte den Wald hoch, als der Weltcup in Cortina war, um bis fast auf die Rennstrecke zu kommen. Ich wollte Ingemar Stenmark sehen.

Bei wem sonst? Kristian Ghedina und seine tierische Begegnung 2004 in Gröden.
Bei wem sonst? Kristian Ghedina und seine tierische Begegnung 2004 in Gröden.
Foto: Getty Images

Sie sagten damals, Sie hätten das Reh gegrüsst.

Ich habe den Kopf zu ihm gedreht. Es war mir schon zweimal passiert, als ich Tiefschnee fahren war. Da sah ich eine Gruppe von Gämsen, 20 oder 30. Ich kam angerast und wollte eine mitnehmen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.