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Opfer am Kopf verletztZwei Raubüberfälle in Basel an einem Tag

Am frühen Dienstagmorgen wurde ein 50-Jähriger an der Haltingerstrasse angefallen und getreten, am Nachmittag kam es zu einem Vorfall in der Elisabethenanlage.

Am Dienstag schlugen Räuber in Basel zu. Bei einem Vorfall wurde das Opfer mit Füssen traktiert. (Symbolbild)
Am Dienstag schlugen Räuber in Basel zu. Bei einem Vorfall wurde das Opfer mit Füssen traktiert. (Symbolbild)
Bild: Keystone

Bei einem Raubüberfall in Basel ist am frühen Dienstagmorgen ein 50-jähriger Mann erheblich verletzt worden. Die beiden Täter flüchteten mit der Tasche des Opfers.

Der Überfall ereignete sich zwischen 4 und 4.30 Uhr vor dem Wohnort des Opfers an der Haltingerstrasse, wie die Basler Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. Dieses sei von hinten angefallen, zu Boden gestossen und mit Fusstritten traktiert worden. Als ein Passant dem Überfallenen zu Hilfe geeilt sei, hätten die Täter mit der Tasche die Flucht ergriffen.

Das laut Medienmitteilung alkoholisierte Opfer habe sich nach Hause begeben und im Laufe des Dienstags die Notfallstation aufgesucht. Dort seien erhebliche Kopfverletzungen festgestellt worden.

Weiterer Vorfall in der Elisabethenanlage

Zudem sind am Dienstagnachmittag zwei Männer in der Basler Elisabethenanlage von einer Gruppe beraubt worden. Die Polizei hat mehrere Tatverdächtige kontrolliert und angehalten.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um drei Rumänen im Alter von 25, 26 und 32 Jahren sowie um einen 43-jährigen Bulgaren und eine 57-jährige Polin, wie die Basler Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte.

Die beiden Opfer im Alter von 29 und 36 Jahren hatten sich um etwa 17.45 Uhr in der Nähe dieser Gruppe vor dem Schulhaus De Wette aufgehalten. Aus noch ungeklärten Gründen kam es zu einem Streit, bei welchem den beiden Männern ein Rucksack und ein Smartphone geraubt wurden. Als sich die beiden Kollegen wehrten, wurden sie angegriffen und geschlagen.

Eine Passantin habe die gewalttätige Auseinandersetzung beobachtet und die Polizei alarmiert, heisst es weiter im Communiqué. Es werden Zeugen gesucht.

SDA/bor

21 Kommentare
    L. Maximilian

    Es wird immer "multikultureller", es wird immer schlimmer. Mir sind am Wocheende von einer Gruppe Lateinamerikaner massive Schläge angedroht worden, weil ich sie gebeten habe nicht in einen (privaten!) Kinderspielplatz zu urinieren. Im Grunde ist Basel bald keine Schweizer Stadt mehr. Herzerbrechend was mit meiner Stadt in den letzten 20 Jahren passiert ist. Wie soviele fühle ich mich hier nicht mehr wohl und überlege aufs Land zu ziehen.