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ZoomZurück auf dem Dreesch

Lenin Denkmal. Hamburger Allee 68, Grosser Dreesch 2017.
Zwei Frauen rauchend vor dem Eingang eines Plattenbaus, 2016.. Hegelstrasse, Stadtteil Muesser Holz (bis 1990 Grosser Dreesch), dritter Bauabschnitt des Grossen Dreeschs.
Frisch gestrichene Hauswand. Stadtteil Muesser Holz (bis 1990 Grosser Dreesch), dritter Bauabschnitt des Grossen Dreeschs. 2016
Junges Paar auf dem Gelände der Schule am Fernsehturm. Stadtteil Muesser Holz (bis 1990 Grosser Dreesch), dritter Bauabschnitt des Grossen Dreeschs. 2016
Eine Frau hängt die Wäsche auf. Andrej-Sacharow-Strasse, Grosser Dreesch 2016
Zwei Kinder spielen auf der Wiese vor dem Fernsehturm. Hamburger Allee 2017.
Junges russisches Mädchen vor ihrem Hauseingang. Keplerstrasse 2017.
Zwei Jugendliche auf einer Wippe. Berliner Platz, Grosser Dreesch 2016.
Plattenbau, Berliner Platz, Grosser Dreesch 2016. Dieses Gebäude wurde 2020 abgerissen.
Plattenbau im Nebel. Hegelstrasse 2017.
Drei ältere russische Herren. Keplerstrasse 2016.
«Ehemalige Kaufhalle in der ich mit meiner Mutter vor der Wende einkaufen war. Wurde an meinem letzten Fototag abgerissen.» Hamburger Alle, Grosser Dreesch 2017.
2 Kommentare
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    Ralf Schrader

    'Als Kind spielte Norman Hoppenheit in einer Plattenbausiedlung in der DDR. Als Erwachsener kehrte er zurück, um nach seinen Erinnerungen zu suchen.'

    Diese Figur, Erwachsener sucht Spuren seiner Kindheit an deren Ort, habe sich im letzten Jahr mindestens ein Dutzend mal in den TV- Kultursendungen oder im Kulturteil der Zeitungen gelesen, dass es nur noch langweilt.

    Wie kommt es zu dieser hochgradigen Uniformität sowohl der Kulturszene als auch der Kulturberichterstattung? Wenn ich Künstler wäre, würde ich beim Auftauchen einer Innovation immer sagen, schön, damit aber leider für mich gestorben. Kunst darf nicht wiederholen, jedenfalls nicht so plump und Berichterstattung darf das nicht unterstützen, indem sie Plagiatoren wie Urheber behandelt.

    Damit Kunst Kunst bleibt, muss sie selten sein. Wiederholungen zeigen ein Zuviel an, zu viele Aushilfskünstler, die vor allem oder nur vom Wunsch beseelt sind, davon zu leben, gerade wenn es Wirklichkeit nur das Plagiieren von richtiger Kunst ist.