Zum Hauptinhalt springen

Befürchtete Randale blieb aus

Aus Protest auf die Polizeiaktion vor einer Woche in Winterthur riefen Unbekannte zu einem Botellón auf. Rund 150 Personen kamen.

Blieb friedlich: Versammlung vor den Archhöfen in Winterthur. (28. September 2013)
Blieb friedlich: Versammlung vor den Archhöfen in Winterthur. (28. September 2013)
hoh

Anonyme Initianten hatten per SMS zu einem Botellón am Samstagnachmittag auf dem Bahnhofsplatz in Winterthur aufgerufen. Wie es in der Kurznachricht hiess, sollte der Anlass eine Antwort auf die Polizeiaktion vom Samstag, dem 21. September sein. Die Initianten werfen der Polizei vor, ohne Not gewaltsam gegen die Demonstranten vorgegangen zu sein.

Gegen 16 Uhr versammelten sich nun vor dem Einkaufszentrum Archhöfe beim Bahnhofsplatz rund 150 junge Leute aus der Alternativ- und Punkerszene. Sie tranken Bier, spielten Fussball und hörten Musik. Zu den befürchteten Ausschreitungen kam es laut einem Sprecher der Stadtpolizei nicht. Weitere Angaben machte er nicht.

Rücktrittsforderung

Die Polizei hatte sich im Hintergrund gehalten und war nicht sichtbar. Die Winterthurer Busbetriebe konnten den Bahnhofsplatz problemlos anfahren. Wie Thomas Nideröst, Direktor von Stadtbus Winterthur, sagt, war man gewappnet. «Wir haben Kundenlenker aufgeboten und die Leitstelle mit den nötigen Durchsagen ausgerüstet.»

An einem von den Botellón-Organisatoren aufgehängten Transparent stand: «Günthard-Maier Rücktritt». Die Aufforderung richtete sich an die Adresse von Sicherheitsvorsteherin Barbara Günthard-Maier (FDP). Denn der Winterthurer Stadtrat hatte sich in einer Mitteilung positiv zum Einsatz vom vorletzten Samstag geäussert – er sei «notwendig» und «zielführend» gewesen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch