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Zürcher Gay-Bars boykottieren russischen Wodka

In Zürich ist der russische Schnaps nicht mehr erwünscht. Etwas Besonderes gegen Wladimir Putins homophobe Gesetze hat sich das Cranberry einfallen lassen.

Cranberry-Mitbesitzer Jvan Paszti (r.) und sein Chef de Bar Reto Caduff.
Cranberry-Mitbesitzer Jvan Paszti (r.) und sein Chef de Bar Reto Caduff.
zvg
«Please boycott Russian vodka»: 11 von 40 Wodkas tragen die Flaschenhalsanhänger mit der Regenbogenfahne.
«Please boycott Russian vodka»: 11 von 40 Wodkas tragen die Flaschenhalsanhänger mit der Regenbogenfahne.
zvg
Die Bar nach dem Umbau 2012.
Die Bar nach dem Umbau 2012.
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Es hat damit angefangen, dass der Kolumnist des Satiremediums «The Onion», Dan Savage, zum Boykott von russischem Wodka aufgerufen hat. Dies als Zeichen an die russische Regierung, nachdem Präsident Wladimir Putin vor einem Monat das Gesetz gegen «Homosexuellen-Propaganda» unterzeichnet hat.

Die Bewegung ist durch die angelsächsischen Länder gerauscht und auch in der Schweiz angekommen. Die Zürcher Gay-Bar Cranberry an der Metzgergasse beim Rathaus geht aber noch ein Stück weiter: «Wir sperren den russischen Wodka nicht einfach weg und streichen ihn von der Karte, wir wollen ein Zeichen setzen», sagt Mitbesitzer Jvan Paszti.

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