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Weniger stationäre Patienten im Stadtspital Waid

Erstmals seit neun Jahren ist 2011 im Zürcher Waidspital die Zahl der stationär behandelten Personen rückläufig. Im ambulanten Bereich verzeichnet das Spital Rekordzahlen.

Die Patienten können häufiger direkt nach der Behandlung nach Hause: Das Zürcher Waidspital.
Die Patienten können häufiger direkt nach der Behandlung nach Hause: Das Zürcher Waidspital.
Keystone

2011 ist am Zürcher Stadtspital Waid die Zahl der stationären Patientinnen und Patienten zurückgegangen – das gab es seit neun Jahren nicht mehr. Es wurden 9392 Personen behandelt, was immer noch dem zweithöchsten Wert aller Zeiten entspricht, wie das Spital am Mittwoch mitteilte.

Es sei eine Verlagerung in den ambulanten Bereich zu beobachten. Die dort behandelten 32'172 Patientinnen und Patienten bedeuteten ein Rekordergebnis. Gegenüber 2010 wurden im letzten Jahr im stationären Bereich 136 Patientinnen und Patienten weniger behandelt, was einem Rückgang von 1,4 Prozent entspricht.

Schlechteres finanzielles Ergebnis

Mit 6,1 Prozent deutlich stärker zurückgegangen ist die Zahl der Pflegetage. Sie nahm von 92'225 auf 86'589 ab. Der seit Jahren zu beobachtende Trend zu durchschnittlich kürzerer Spitalaufenthaltsdauer habe sich fortgesetzt. Sie sank von 9,9 auf 9,4 Tage. Die Belegung der Betten ging von 84,4 auf 79,1 Prozent zurück. Diese Entwicklung habe zu einem leicht schlechteren finanziellen Gesamtergebnis geführt, schreibt das Spital. Das strukturelle Defizit stieg von 36,6 auf 37,8 Millionen Franken, der Deckungsgrad sank von 72,1 auf 71 Prozent.

Die Ertragseinbussen aus dem stationären Bereich konnten gemäss Mitteilung trotz Rekordzahlen im ambulanten Bereich nicht ganz wettgemacht werden. Die Erträge sanken von 94,8 auf 92,6 Millionen Franken. Der Gesamtaufwand ging von 131,4 auf 130,5 Millionen Franken zurück. Tiefer ausgefallen sind unter anderem die Lohnkosten, weil der Personalbestand unter Ausnutzung der natürlichen Fluktuation von 839,9 auf 826,1 Vollzeitstellen reduziert wurde, wie es in der Mitteilung heisst.

SDA/pia

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