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Uni geht im Fall Mörgeli in die Offensive

Die Affäre um das Medizinhistorische Institut zieht immer weitere Kreise. Der Rektor der Universität Zürich wehrt sich gegen den Vorwurf, er habe ein Bauernopfer erbracht.

Aufruhr im Elfenbeinturm um die Entlassung von Professoren: Das Hauptgebäude der Universität Zürich.
Aufruhr im Elfenbeinturm um die Entlassung von Professoren: Das Hauptgebäude der Universität Zürich.
Reto Oeschger

Die 51-jährigen Professorin, die als stellvertretende Leiterin des Medizinhistorischen Instituts tätig war, wirft der Universität vor, sie aus politischen Gründen entlassen zu haben. Sie sei ein Bauernopfer. In einem Mail an die Uni-Mitarbeiter, das dem «Tages-Anzeiger» vorliegt, bestreitet Rektor Andreas Fischer vehement den Vorwurf: «Ich halte hiermit fest, dass die Universität Zürich nicht unter politischem Druck gehandelt hat.» Grund für die Entlassung seien «lediglich die schwerwiegenden Loyalitätsverletzungen von Prof. Iris Ritzmann». Sie sei «kein Bauernopfer».

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