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Teure Bügelarbeit

Für zwei Stunden Kleiderbügeln muss eine Studentin nicht fünfzig, sondern mehrere Tausend Franken hinblättern.

Die 26-Jährige hatte nicht abgeklärt, ob ihre mongolische Bügelfrau eine Arbeitsbewilligung besass. Weil sie damit eine Ausländerin ohne Bewilligung beschäftigte, verurteilte sie das Obergericht am Freitag zu einer bedingten Geldstrafe von sieben Tagessätzen à neunzig Franken. Abgesehen von den Auslagen für ihren Verteidiger muss sie Gerichtsgebühren von insgesamt 3650 Franken zahlen.

Die Studentin hat den Strafbefehl erfolglos beim Bezirksgericht und jetzt beim Obergericht angefochten. Sie hatte geltend gemacht, sie habe nicht bewusst darauf verzichtet, das Vorhandensein einer Arbeitsbewilligung zu kontrollieren, sondern dies nur aus Unvorsicht nicht getan. Gemäss Ausländergesetz wäre eine fahrlässige Tatbegehung nicht strafbar.

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