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Schlaflose Nächte wegen Sprengungen der SBB

In Zürich-Nord wird rund um die Uhr an der Durchmesserlinie gearbeitet. Die SBB entschädigen die lärmgeplagten Anwohner mit Gutscheinen für Blumen oder einem Imbiss.

Die beiden Frauen wohnen direkt neben der SBB-Baustelle: Isabelle Jäggi und Blanche Egger.
Die beiden Frauen wohnen direkt neben der SBB-Baustelle: Isabelle Jäggi und Blanche Egger.
Doris Fanconi

Im Gleiseinschnitt unter dem Haus quietschen die Betonsägen und dröhnen die Zementmischer. Isabelle Jäggi und Blanche Egger sitzen am Frühstückstisch. Die beiden Frauen sind müde und entnervt. Seit Wochen werden sie immer wieder aus dem Schlaf gerissen.

Jäggi und Egger leben direkt neben einer der grössten Baustellen der Stadt: Die SBB bauen zwischen der Ausfahrt des Weinbergtunnels und dem Bahnhof Oerlikon einen Teil der Durchmesserlinie. Begonnen haben die zwei Milliarden Franken teuren Arbeiten vor fünf Jahren. Zurzeit sind sie besonders intensiv: Seit Mitte Juni wird im Dreischichtbetrieb gearbeitet. Das heisst Tag und Nacht, rund um die Uhr – ausser Samstagnacht und am Sonntag.

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