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«Ohne Mitgliedschaft hat man schlechtere Karten»

Wohnungssuchende rennen Genossenschaften die Türen ein. Deshalb wurden Wartelisten abgeschafft. Der Experte sagt, wie man trotzdem eine Chance auf eine neue Bleibe hat und wie das Auswahlverfahren läuft.

Wohnen im Grünen mitten in der Stadt: Vor allem die bekannten 4-Zimmer-Reihenhäuser der Familienheim Genossenschaft Zürich sind enorm gefragt. Die FGZ musste inzwischen einen Bewerbungsstopp für diese Objekte einlegen.
Wohnen im Grünen mitten in der Stadt: Vor allem die bekannten 4-Zimmer-Reihenhäuser der Familienheim Genossenschaft Zürich sind enorm gefragt. Die FGZ musste inzwischen einen Bewerbungsstopp für diese Objekte einlegen.
TA
Kaum gebaut, schon ausgebucht: Die FGZ-Siedlung Grünmatt der Architekten Graber/Pulver ist inzwischen fast fertig – und bereits sind sämtliche Wohnungen vergeben.
Kaum gebaut, schon ausgebucht: Die FGZ-Siedlung Grünmatt der Architekten Graber/Pulver ist inzwischen fast fertig – und bereits sind sämtliche Wohnungen vergeben.
PD
Heiss begehrt: Eine günstige Wohnung zu finden, wie hier eine Genossenschaftswohnung an der Gutstrasse, ist in Zürich sehr schwierig.
Heiss begehrt: Eine günstige Wohnung zu finden, wie hier eine Genossenschaftswohnung an der Gutstrasse, ist in Zürich sehr schwierig.
Gaetan Bally, Keystone
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In Zürich scheinen alle eine Genossenschaftswohnung zu wollen. Zwei der grössten Baugenossenschaften haben ihre Warteliste für frei werdende Wohnungen bereits abgeschafft. Wie bewältigen die anderen die Flut von Anfragen? Die meisten führen keine formellen Wartelisten mehr. Der Grund dafür ist bei allen rund 200 Genossenschaften derselbe: Das Angebot ist sehr viel kleiner als die Nachfrage. Wer bei solchen Voraussetzungen eine Warteliste führt, macht den Antragstellenden nur unrealistische Hoffnungen.

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