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Niederlage für Zürcher Taxi-Fahrer

Ausländische Taxis dürfen wieder Gäste am Flughafen aufnehmen – wenigstens während 90 Tagen im Jahr.

Wollen die ausländische Konkurrenz ausschliessen: Schweizer Taxifahrer am Flughafen Zürich. (Archivbild)
Wollen die ausländische Konkurrenz ausschliessen: Schweizer Taxifahrer am Flughafen Zürich. (Archivbild)

Niederlage für Schweizer Taxi-Unternehmen: Das Zürcher Verwaltungsgericht hat entschieden, dass ausländische Taxis wieder Gäste am Flughafen Zürich aufnehmen dürfen. Es gab damit deutschen und österreichischen Taxifahrern Recht.

Das Urteil des Verwaltungsgerichtes hebt einen Beschluss des Bezirksrates Bülach aus dem Jahr 2013 auf, der das Einladen von Gästen durch ausländische Taxis noch als widerrechtlich einstufte.

Für das Verwaltungsgericht ist allerdings klar, dass auch deutsche und österreichische Fahrer am Zürcher Flughafen Passagiere einladen dürfen - zumindest während der 90 Tage im Jahr, die im Rahmen des Freizügigkeitsabkommens erlaubt sind.

Kritik an der 90-Tage-Regel

Die Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee (IHK) reagierte erfreut. Sie begrüsse das Urteil, teilte die IHK am Donnerstag mit. Sie sieht aber noch erheblichen Regelungsbedarf, vor allem was die 90-Tage-Regel betrifft.

Diese passe nicht zur Dienstleistung eines Taxibetriebs. Die IHK werde sich deshalb weiter dafür einsetzen, den ausländischen Taxis einen diskriminierungsfreien Zugang zum Flughafen Zürich zu ermöglichen.

SDA/fko

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