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Leutenegger hält Stimmrechtsalter 20 für sinnvoll

Verhindern von Tempo-30-Zonen und mehr Parkplätze: Der Neo-Stadtrat Filippo Leutenegger gibt seinen Tarif bekannt. Auf nationaler Ebene überrascht der FDP-Politiker mit einem unkonventionellen Vorschlag.

Will sich für den Zürcher Finanzplatz stark machen: Filippo Leutenegger.
Will sich für den Zürcher Finanzplatz stark machen: Filippo Leutenegger.
Keystone

Der künftige Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger (FDP) will den Parkplatzabbau stoppen, Tempo 30 bei Durchgangsstrassen verhindern und Finanzplatz-Charta für die Stadt Zürich entwickeln. Noch sei Zürich die Schweizer Finanzhauptstadt und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sagt er im Interview mit der «SonntagsZeitung». «Doch die Rahmenbedingungen verschlechtern sich dramatisch. Wir Zürcher sollten die Interessen des Finanzplatzes gegenüber Bern besser vertreten.»

Es brauche einen Schutz gegen die überbordende Regulierung. Konkret gehe es um die Abschaffung der Stempelsteuer, um die Verschärfung der Arbeitszeiterfassung und der Rekrutierung von ausländischen Spezialisten sowie um die Raum- und Verkehrsplanung. Zudem will er die sogenannte Lex Wagner kippen, die es ihm als Stadtrat verbietet, weiter im Nationalrat zu bleiben. «Dass wir Zürcher aus Bern abziehen müssen, ist für die Interessenvertretung der grössten Stadt nicht sinnvoll.»

Ein Stimmrechtsalter 16, wie dies Bundespräsident Burkhalter vorschlägt, lehnt er ab. Es sei nicht sinnvoll, «junge Leute zu mündigen Menschen zu erklären, welche in diesem Alter meistens noch von zu Hause abhängig sind und in der Regel zur Schule gehen». Bei einer Wahl in ein Exekutivamt, so Leutenegger, «könnte man sogar über ein Stimmrechtsalter 20 diskutieren».

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