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Kamera dokumentiert Gifttod eines seltenen Greifvogels

In Zürich sind in den letzten Jahren sechs Wanderfalken vergiftet worden. Einer von ihnen starb auf einem Hochkamin – vor laufender Internetkamera.

Hier geht es zum Video. Bei Minuten 0:56 kippt er um: Die Vergiftung eines Falken durch eine Taube in Zürich.

Der Schweizer Vogelschutz (SVS) schlägt Alarm: In der Schweiz werden immer wieder Wanderfalken mithilfe von vergifteten Tauben getötet. Als Beweis für eine Vergiftung dient ein in Zürich aufgenommenes Webcamvideo aus dem Jahr 2011. Auf dem Kamin der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) Josefstrasse im Kreis 5 hat Grün Stadt Zürich einen Brutkasten installiert, der ­regelmässig von einem Falkenpaar benutzt wurde. Die Aufnahmen vom Morgen des 9. Mai 2011 zeigen die Tragödie: Das Falkenweibchen landet mit einer Taube auf dem Vorplatz des Brutkastens und beginnt, die Beute zu rupfen. Kurze Zeit später fängt es an zu schwanken und stürzt vornüber, aufmerksam beobachtet von den drei noch schneeweissen Jungtieren. Diese werden später in die Auffangstation Berg am Irchel gebracht.

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