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Jetzt schlägt die Stunde der Altruisten

Die aktuelle Asyldebatte wird heftig geführt. Auf der anderen Seite der Stimmungsmache formiert sich derweil selbstloser Widerstand – so auch in Zürich.

Gelebte Solidarität: Zürcher laden Asylsuchende zum Nachtessen ein. (Foto: Solinetz.ch)
Gelebte Solidarität: Zürcher laden Asylsuchende zum Nachtessen ein. (Foto: Solinetz.ch)

«Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf», schrieb der Philosoph Thomas ­Hobbes im 17. Jahrhundert. Hilfsbereitschaft gegenüber Schwächeren müsste demnach auf der Strecke bleiben: Wer nicht frisst, der wird selber gefressen. Die Menschheit – eine Anhäufung von Misanthropen.

Die aufgeflammte Flüchtlingsdebatte gibt Anlass, diese Sichtweise auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Rayonverbote für Flüchtlinge, die in die Badi wollen oder Protestgrilladen gegen Asylbewerber weisen eher in die pessimistische Hobbes-Sichtweise.

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