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«Ich muss schauen, dass ich wenigstens etwas trinken kann»

Der 22-jährige Bad Zurzacher Carlo Schmid ist vergangenen Mittwoch zu seiner Weltumrundung mit einer Cessna gestartet. Mittlerweile ist er in Indien, wo sich lokale Medien um ihn reissen.

Herr Schmid, wie geht es Ihnen eine Woche nach dem Abflug in Dübendorf? Sehr gut, danke. Ich bin gerade in Kalkutta im Osten Indiens gelandet. Es war der erste Flug seit Tagen, bei dem die Temperatur am Boden unter 30 Grad lag. Bisher war es immer extrem heiss, in Saudiarabien herrschten sogar fast 50 Grad. Ich war daher sehr dankbar für diese leichte Abkühlung heute. Grund dafür war ein Monsungewitter, das ich durchflogen habe.

Ein Gewitter? Hatten Sie da keine Angst? Nein, aber ich war extrem konzentriert und angespannt. Bei solchen Wetterverhältnissen muss man gut vorausdenken und planen, welches der nächste Schritt ist. Ich bin aber auch schon durch Gewitter geflogen. Die Landung in Kalkutta war sehr anspruchsvoll mit dem Seitenwind und Wolken, die sehr tief gehangen sind und die Sicht auf die Piste erst kurz vor der Landung freigegeben haben. Zudem war die Rollbahn fast überflutet. Sie müssen wissen, hier in Indien fliesst das Wasser nicht so schön ab wie zu Hause.

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