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Hohe Kanten als Gefahrenquelle

Wenn ältere Trams an neuen Stationen halten, kann es gefährlich werden. Ein Dreijähriger ist zwischen erhöhter Haltestelle und Tram hinuntergestürzt.

Gefährliche Lücke: Wird der Klapptritt eingezogen, entsteht ein Spalt zwischen dem alten Tram 2000 und der erhöhten Haltestellenkante.
Gefährliche Lücke: Wird der Klapptritt eingezogen, entsteht ein Spalt zwischen dem alten Tram 2000 und der erhöhten Haltestellenkante.
Sophie Stieger

Die Mutter steigt mit zwei Kindern an der Haltestelle Kinkelstrasse im Kreis 6 aus einem 9er-Tram und hält auf der Traminsel beide an der Hand. Plötzlich stürzt der dreijährige Junge in den Spalt, der entsteht, wenn die Tramtüre eines alten Trams 2000 schliesst und der Klapptritt eingezogen wird – und fällt unter das anfahrende Tram. Die Mutter wirft sich auf den Boden, zieht am Fuss des Jungen. Der Tramchauffeur erkennt die Gefahr im Rückspiegel und macht eine Vollbremsung. Der Mutter gelingt es, den Jungen hervorzuziehen, doch die Unterkante des Trams hat ihn am Kopf verletzt, er blutet stark. Bald sind Ambulanz und Polizei vor Ort. In der Ambulanz erhält der Junge eine Infusion. Im Kinderspital näht ein Arzt die Rissquetschwunde an seinem Hinterkopf mit vier Stichen zusammen – ansonsten ist der Dreijährige wohlauf.

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