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Goldküstegemeinden kürzen Entwicklungshilfe

Zollikon und Zumikon haben die Beiträge für Entwicklungshilfe gekürzt. Damit stehen sie ziemlich allein da.

Generös: Wallisellen spendet seit Jahren für die Kinderspitäler Kantha Bopha in Phnom Penh (Kambodscha).
Generös: Wallisellen spendet seit Jahren für die Kinderspitäler Kantha Bopha in Phnom Penh (Kambodscha).
Reuters

Einst gehörte Zollikon zu den grössten Spendern im Kanton Zürich. Rund eine halbe Million Franken zahlte die Gemeinde jedes Jahr für gemeinnützige Zwecke. Doch die Beiträge wurden über die Jahre immer weniger, und für 2012 hat der Gemeinderat auch die verbliebenen 125'000 Franken gestrichen. Diese Woche wurde nun bekannt, dass auch die Gemeinde Zumikon in der Entwicklungshilfe sparen will (TA vom Dienstag). Aus finanziellen Gründen, aber auch, weil es immer schwieriger sei, gute Projekte im Ausland zu finden. Sind das Vorboten eines Trends? Immerhin hat Kloten die Entwicklungshilfe von zuvor 200'000 Franken pro Jahr schon letztes Jahr abgeschafft.

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