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Freisinnige wollen radikal sparen – auch bei der Kultur

Die FDP wirft dem Zürcher Stadtrat vor, trotz Millionendefizit nicht substanziell sparen zu wollen. Ein Vorstossbündel soll ihn dazu zwingen. Die Partei hat dabei eine Theaterbühne im Visier.

Das Theater am Neumarkt gerät mit seinen sinkenden Besucherzahlen in den Fokus der Sparpolitiker: Houellebecq-Inszenierung in diesem Sommer. Bild: Doris Fanconi
Das Theater am Neumarkt gerät mit seinen sinkenden Besucherzahlen in den Fokus der Sparpolitiker: Houellebecq-Inszenierung in diesem Sommer. Bild: Doris Fanconi

Noch vor der grossen Budgetdebatte im Dezember will die Stadtzürcher FDP den Spartakt angeben. Sie schlägt Kürzungen vor, die «Einsparungen von mehreren Hundert Millionen Franken zur Folge» hätten, wie die Partei in einer heute veröffentlichten Mitteilung schreibt. Das von Finanzvorstand Daniel Leupi (Grüne) gross angekündigte Sparprogramm 17/0 hält die Partei für gescheitert: «Offenbar ist der Stadtrat nicht gewillt, substanzielle Einsparungen vorzunehmen», schreiben Parteipräsident Michael Baumer, Fraktionspräsident Roger Tognella und der finanzpolitische Wortführer Urs Egger zu Beginn des umfangreichen Papiers.

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