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Bald klapperts wieder am Zürichhorn

Sie ist imposant, faszinierend und macht Krach: Tinguelys Skulptur «Heureka» kehrt nach einem Abstecher in Amsterdam wieder ans Zürichhorn zurück.

6,6 Meter hoch ist die «Krachmaschine» von Tinguely: Die «Heureka» muss restauriert werden.
6,6 Meter hoch ist die «Krachmaschine» von Tinguely: Die «Heureka» muss restauriert werden.
Keystone

Am kommenden Montag wird die Tinguely-Skulptur «Heureka» frisch restauriert wieder in Zürich aufgebaut. Ab dem 23. Mai klappert und quietscht sie wieder beim Zürichhorn. Die einst verschmähte «Krachmaschine» war im vergangenen Jahr Hauptattraktion und Publikumsmagnet an der internationalen Skulpturenausstellung «ArtZuid 2011» in Amsterdam, wie das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement am Mittwoch mitteilte.

Die 7,8 Meter lange und 6,6 Meter hohe Skulptur von Jean Tinguely besteht aus Stahlrädern, Eisenstangen, Metallrohren, Metallpfannen und mehreren Elektromotoren. Diese sorgen dafür, dass sich die verschiedenen Skulpturteile in Bewegung setzen und einen wunderbaren Krach produzieren.

Kunstwerke hat gelitten

Wind und Wetter sowie die mechanische Abnützung hätten der «Heureka» in den vergangenen 34 Jahren mehr zugesetzt, als dies von blossem Auge sichtbar war, heisst es in der Mitteilung der Stadt Zürich. Deshalb wurde die Skulptur nach ihrer Rückkehr aus den Niederlanden im Oktober 2011 restauriert. Ab dem 23. Mai kann das Spektakel am Zürichhorn dann wieder täglich bestaunt werden. Die Tinguely-Maschine wird bis zum 15. Oktober dreimal täglich - um 11, 15 und 19 Uhr - jeweils acht Minuten lang in Gang gesetzt.

Tinguely (1925-1991) hatte die Skulptur im Auftrag der Schweizer Landesausstellung Expo 64 in Lausanne als monumentalen Signalturm gebaut. Die «Heureka» war eines der grössten und bedeutesten Werke des Freiburger Künstlers. Es steht seit 1967 am Zürichhorn. Besitzerin des Kunstwerks ist die Walter A. Bechtler-Stiftung.

SDA/pia

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