Zum Hauptinhalt springen

Appenzeller Stierhoden für Zürcher Feinschmecker

Im Restaurant Fischer’s Fritz stehen neu «Alpenglocken» auf der Karte. Der Tages-Anzeiger hat das Gericht probiert.

Die rohe Stierhode (rechts) sieht aus wie ein Tintenfisch ohne Tentakel. Die gewässerte und gescheibelte «Alpenglocke» könnte auch als Kalbfleisch durchgehen.
Die rohe Stierhode (rechts) sieht aus wie ein Tintenfisch ohne Tentakel. Die gewässerte und gescheibelte «Alpenglocke» könnte auch als Kalbfleisch durchgehen.
Dominique Meienberg
Halbiert man die Stierhode, wird der Samenleiter sichtbar. Dank der mehrfachen Wässerung sind die letzten Spermaspuren verschwunden.
Halbiert man die Stierhode, wird der Samenleiter sichtbar. Dank der mehrfachen Wässerung sind die letzten Spermaspuren verschwunden.
Dominique Meienberg
Der Koch Thomas Schwörer präsentiert die rohe Hode nochmals, um den Geschäftsführer des Cocos, Marcel Gabriel, (links) und seinen Chef Michel Péclard aus dem Konzept zu bringen.
Der Koch Thomas Schwörer präsentiert die rohe Hode nochmals, um den Geschäftsführer des Cocos, Marcel Gabriel, (links) und seinen Chef Michel Péclard aus dem Konzept zu bringen.
Dominique Meienberg
1 / 5

In Frankreich heissen sie «Rognons Blancs» («weisse Nieren»), in den USA «Prairie Oysters» («Prärie-Austern») oder «Rocky Mountain Oysters». Bald kommen Stierhoden auch in Zürich auf den Teller, und zwar als «Alpenglocken» im Restaurant Fischer’s Fritz.

«Auch das noch!», dachte der Koch Thomas Schwörer, als sein Chef Michel Péclard ihm von seiner Idee mit den Alpenglocken erzählte. «Bäh», fand er, als er die ersten selbst gekochten Stierhoden degustierte. Doch dann tüftelte er so lange an der Zubereitung, bis die Hoden auch ihm schmeckten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.