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Alle gemeinsam, jeder für sich

Kinder, Kommunisten und Vermummte: Rund 10'000 Leute trotzten dem Regen und nahmen am 1.-Mai-Umzug teil. Bis zu den Abschlussreden hielten allerdings die wenigsten durch.

Farbenfroher Festtag: Trotz Dauerregen ziehen rund 10'000 Personen durch die Innenstadt zur Schlussveranstaltung auf dem Sechseläutenplatz.
Farbenfroher Festtag: Trotz Dauerregen ziehen rund 10'000 Personen durch die Innenstadt zur Schlussveranstaltung auf dem Sechseläutenplatz.
Sabina Bobst
Hartes Pflaster: Auf dem Sechseläutenplatz schwindet der Durchhaltewille der friedlichen Demonstranten rapide.
Hartes Pflaster: Auf dem Sechseläutenplatz schwindet der Durchhaltewille der friedlichen Demonstranten rapide.
Sabina Bobst
Man trifft sich anstatt in der anonymen Strassenschlucht der Europaallee lieber auf dem offenen Helvetiaplatz.
Man trifft sich anstatt in der anonymen Strassenschlucht der Europaallee lieber auf dem offenen Helvetiaplatz.
Sabina Bobst
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Als Markus Bischoff (AL) auf dem Sechseläutenplatz die Rednerbühne betrat, strahlte er eine grosse Genugtuung aus. Offensichtlich hatte der Präsident des Zürcher Gewerkschaftsbundes an diesem 1. Mai nicht mit soviel Fussvolk gerechnet. Rund 10'000 Menschen seien dem diesjährigen Motto «Soziale Gerechtigkeit statt Ausgrenzung!» gefolgt: «An diesem Zuspruch zeigt sich, dass die soziale Frage vielen in diesem Land wieder ein wichtiges Anliegen geworden ist», sagte Bischoff.

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