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Zürcher G-20-Chaot kommt vor Gericht

In Deutschland geht das schnell: Am nächsten Donnerstag muss sich der 29-jährige Zürcher in Hamburg wegen verschiedener Delikte vor dem Amtsgericht verantworten.

Allein die Dutzenden abgebrannten Autos schlagen mit insgesamt vier Millionen Euro zu Buche: Die Feuerwehr versucht ein in Brand gestecktes Auto zu löschen. (8. Juli 2017)
Allein die Dutzenden abgebrannten Autos schlagen mit insgesamt vier Millionen Euro zu Buche: Die Feuerwehr versucht ein in Brand gestecktes Auto zu löschen. (8. Juli 2017)
Clemens Bilan/EPA, Keystone
In Hamburg sitzen nach den Krawallen 51 Verdächtige in Untersuchungshaft, darunter mindestens ein Schweizer: Radikale Demonstranten am Freitag in Hamburg. (7. Juli 2017) Bild: Thomas Lohnes/Getty
In Hamburg sitzen nach den Krawallen 51 Verdächtige in Untersuchungshaft, darunter mindestens ein Schweizer: Radikale Demonstranten am Freitag in Hamburg. (7. Juli 2017) Bild: Thomas Lohnes/Getty
Die Polizei vermutet Brandstiftung im Zusammenhang mit dem G-20-Gipfel: Im Stadtteil Eidelstedt brannten in der Nacht acht Luxusautos auf dem Gelände eines Porschehändlers. (6. Juli 2017)
Die Polizei vermutet Brandstiftung im Zusammenhang mit dem G-20-Gipfel: Im Stadtteil Eidelstedt brannten in der Nacht acht Luxusautos auf dem Gelände eines Porschehändlers. (6. Juli 2017)
Axel Heimken/DPA via AP, Keystone
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Am kommenden Donnerstag steht der 29-jährige Zürcher Beizer, der vor dem G-20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg randaliert haben soll, vor Gericht, wie Blick.ch schreibt. Vorgeworfen wird ihm versuchte gefährliche Körperverletzung, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

Konkret habe der Mann in der Nacht vom 5. auf den 6. Juli in der Hamburger Strasse Caffamacherreihe zwei Glasflaschen auf Polizeibeamte geworfen, wobei er sie nicht traf. Etwas später soll es im Bereich des Johannes-Brahms-Platzes zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit einem Passanten gekommen sein, der ihn zur Rede gestellt habe. Der Passant ging zu Boden, der 29-Jährige soll auf diesen mit Fäusten eingeschlagen und erst abgelassen haben, als Polizisten eintrafen.

Holländer kassierte 31 Monate Gefängnis

Der Prozess vor dem Hamburger Amtsgericht startet um 13 Uhr. Der Zürcher ist gewarnt. Für schweren Landfriedensbruch drohen bis zu zehn Jahre Haft. Im ersten Prozess rund um die G-20-Krawalle hat das Amtsgericht Hamburg am 28. August einen 21-jährigen Niederländer zu zwei Jahren und sieben Monaten Gefängnis verurteilt. Der junge Mann wurde des schweren Landfriedensbruchs, der gefährlichen Körperverletzung, des besonders schweren Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands schuldig gesprochen.

Nacht der Gewalt in Hamburg.

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