Zum Hauptinhalt springen

Zehn Dinge, die Gärtner jetzt tun sollten

Die strahlenden Frühlingstage locken zur Gartenarbeit. Wers jetzt richtig macht, kann sein Beet ohne Gift vor Schnecken schützen. Aber Vorsicht: Pflanzen können auch verhätschelt werden. Die Tipps des Gartenprofis.

Tina Fassbind
Persönliche Naherholung: Eine Dachterrasse wie hier an der Habsburgstrasse oder ein eigener Garten in Zürich tragen viel zum Wohlbefinden bei. Aber die grüne Oase muss gepflegt werden. Damit kann man schon im März beginnen.
Persönliche Naherholung: Eine Dachterrasse wie hier an der Habsburgstrasse oder ein eigener Garten in Zürich tragen viel zum Wohlbefinden bei. Aber die grüne Oase muss gepflegt werden. Damit kann man schon im März beginnen.
TA
Jetzt säen: Einige Samen kann man bereits im März direkt in den Boden oder ins Hochbeet setzen. Dazu gehören Karotten, Radieschen und auch einige Salatsorten.
Jetzt säen: Einige Samen kann man bereits im März direkt in den Boden oder ins Hochbeet setzen. Dazu gehören Karotten, Radieschen und auch einige Salatsorten.
Samuel Truempy, Keystone
Ansetzen im geschützten Bereich: Sensiblere Pflanzen wie beispielsweise Tomaten (im Bild ein Tomatensetzling) sollten erst in einem Triebkasten oder in den eigenen vier Wänden gezogen und später in den Garten gepflanzt werden.
Ansetzen im geschützten Bereich: Sensiblere Pflanzen wie beispielsweise Tomaten (im Bild ein Tomatensetzling) sollten erst in einem Triebkasten oder in den eigenen vier Wänden gezogen und später in den Garten gepflanzt werden.
Gaetan Bally, Keystone
Düngen ist eine Kunst: Der Dünger muss massvoll ausgebracht und den Gegebenheiten angepasst werden. Kompost reicht als Grunddüngung für ein ganzes Jahr. Er muss allerdings gut verrottet sein, sonst schadet er mehr, als er nützt.
Düngen ist eine Kunst: Der Dünger muss massvoll ausgebracht und den Gegebenheiten angepasst werden. Kompost reicht als Grunddüngung für ein ganzes Jahr. Er muss allerdings gut verrottet sein, sonst schadet er mehr, als er nützt.
Michele Limina, Keystone
Die Qual der Wahl: Terracotta-Töpfe sind zwar beliebt und verbreitet, die Erde verliert so aber rascher an Feuchtigkeit. Auf Dachterrassen sind Kunststofftöpfe besser geeignet.
Die Qual der Wahl: Terracotta-Töpfe sind zwar beliebt und verbreitet, die Erde verliert so aber rascher an Feuchtigkeit. Auf Dachterrassen sind Kunststofftöpfe besser geeignet.
Alessandro Della Bella, Keystone
Vorsicht Schnecken: Wer die Erde im Garten an heissen Tagen im Frühling mehrmals umgräbt, schützt das Beet vor den Weichtieren. Ihre Eier werden so aus dem Boden geholt.
Vorsicht Schnecken: Wer die Erde im Garten an heissen Tagen im Frühling mehrmals umgräbt, schützt das Beet vor den Weichtieren. Ihre Eier werden so aus dem Boden geholt.
Steffen Schmidt
1 / 8

1. Boden lockern: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um den Boden für die kommende Gartensaison zu bearbeiten. Gärtner Hans Grob rät dazu, die Erde für das Einsetzen der Pflanzen erst zu lockern und dann mit Kräueln zu verfeinern. Das gilt auch für Hochbeete. «Pflanzen brauchen einen lockeren Boden, wenn sie in die Erde gebracht werden», sagt der Gartenspezialist. Dabei darf der Boden nicht nass sein. «Eine Faustregel besagt, dass bei dieser Arbeit keine Erde am Gerät kleben sollte.» Idealerweise nutzt man dafür die sogenannte Biograbgabel. Sie ist etwa 50 cm breit und hat fünf dicke Zinken. «Damit kann man besonders effizient arbeiten», so Grob.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen