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Wo der «Therapiewahn» die Kinder wirklich trifft

Die Lenker der Zürcher Volksschule bestreiten, zu viele Kinder zu therapieren. Fixe Grenzen verhinderten dies. Die Folge ist allerdings, dass immer mehr in der Sonderschule landen.

Die Ausgaben für die Sonderschulung haben sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt: Speziell betreuter Schüler beim Unterricht.
Die Ausgaben für die Sonderschulung haben sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt: Speziell betreuter Schüler beim Unterricht.
Urs Flüeler, Keystone

Oskar Jenni vom Kinderspital stellt der Zürcher Volksschule eine ungünstige Diagnose. Sie therapiere unnötig viele Kinder und verschreibe zu viele Stütz- und Fördermassnahmen, kritisiert der Experte für Entwicklungsfragen. Die Diagnose ist nicht falsch, hallt es nun von den Spezialisten der Volksschule zurück, aber Jenni stelle sie dem falschen Patienten.

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