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Verfolgungsjagd und waghalsiges Manöver auf der A 3

Auf der Autobahn A 3 ist es zu zwei Zwischenfällen gekommen: Die Polizei nahm einen Mann fest, der auf einem gestohlenen Motorrad vor einer Kontrolle floh. Und ein Russe fuhr mit einem Sattelschlepper rückwärts.

Ein Mann fuhr mit seinem Sattelschlepper auf der Rampe Basel-Zürich rückwärts: Hier das Ostportal des Uetlibergstunnels in Zürich. (4. Mai 2009)
Ein Mann fuhr mit seinem Sattelschlepper auf der Rampe Basel-Zürich rückwärts: Hier das Ostportal des Uetlibergstunnels in Zürich. (4. Mai 2009)

Als eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich am Samstag in einem zivilen Fahrzeug auf der A 3 Richtung Zürich unterwegs war, näherte sich von hinten ein Töfffahrer. Er überholte die Polizisten in «viel zu hohem Tempo», wie die Kantonspolizei mitteilt.

Die Nachfahrmessung ergab, dass der Motarradfahrer mit über 170 Stundenkilometern unterwegs war. Die Polizisten forderten ihn mit einer Leuchte zum Anhalten auf. Als er nicht reagierte, nahmen sie mit Blaulicht und Sirene die Verfolgung auf.

Mit gestohlenem Töff gestürzt

Der Motorradlenker flüchtete mit massiv übersetzter Geschwindigkeit und verliess die Autobahn bei der Ausfahrt Thalwil/Rüschlikon. Dort geriet er auf den Grünstreifen. Er stürzte und wurde weggeschleudert. Beim Sturz zog er sich eine Verletzung an der Hand und Rückenprellungen zu. Er wurde von der Ambulanz versorgt, ins Spital gefahren und im Anschluss an die ärztliche Versorgung festgenommen.

Die Ermittlungen zeigten, dass das Motorrad vor rund drei Wochen in Zürich gestohlen worden war. Darüber hinaus hatte der Festgenommene kurz vor seiner Flucht und nicht zum ersten Mal an einer Autobahnraststätte Benzin gestohlen. Zudem war der Lenker nicht im Besitz des Töff-Führerausweises und es besteht der Verdacht, dass er unter Drogeneinfluss fuhr. Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 40 Jahre alten Holländer, der im Kanton Schwyz wohnhaft ist.

Russe fährt rückwärts

Ebenfalls auf der Autobahn A 3, vom Uetlibergtunnel her in Richtung Zürich, ist ein Lastwagenfahrer am Freitagabend ein Stück rückwärts gefahren. Die nachfolgenden Autofahrer waren gezwungen, stark abzubremsen und auf die Überholspur auszuweichen, um eine Kollision zu verhindern.

Ein Kantonspolizist auf dem Arbeitsweg hatte das gefährliche Manöver beobachtet. Dadurch war es möglich, den fehlbaren Fahrer auf Stadtgebiet anzuhalten. Der 27-jährige Russe zeigte sich bei der polizeilichen Befragung jedoch nicht geständig und erklärte, er habe wegen Problemen mit seinem Navigationsgerät lediglich angehalten.

SDA/rub

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