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Edelweisshemd-Streit: Die Reaktion der Schule

Was im Dresscode der Schule von Berg in Gossau steht und warum der Lehrerverband von einem «erheblichen Rassismusproblem» spricht.

Das Schweizer Edelweisshemd sorgte an einer Zürcher Schule für einen Streit zwischen der Lehrerin und zehn Schülern: Das traditionelle Hemmli tragen die Schwinger Armon Orlig, links, und Samuel Giger, am Bündner Glarner Kantonalschwingfest. (19. Juli 2015)
Das Schweizer Edelweisshemd sorgte an einer Zürcher Schule für einen Streit zwischen der Lehrerin und zehn Schülern: Das traditionelle Hemmli tragen die Schwinger Armon Orlig, links, und Samuel Giger, am Bündner Glarner Kantonalschwingfest. (19. Juli 2015)
Samuel Truempy, Keystone

Die Kleiderwahl von Schülern der Sekundarschule Berg in Gossau ZH sorgt für Schlagzeilen. Eine Gruppe Jugendlicher erschien am Freitagmorgen in blau-weissen Edelweisshemden zum Unterricht. Die Lehrerin verbot in einer ersten Reaktion drei Jugendlichen, diese Hemden am Nachmittag zu tragen, da sie den Schulbetrieb als gefährdet sah. Der Grund für das Kleiderverbot: Diese Schwingerhemden seien rassistisch. Die Schüler fühlen sich unverstanden und in die Extremistenecke gestellt: «Ein Kopftuch darf man in der Schule tragen, aber mit einem Edelweisshemd kriegt man einen Anpfiff. Das verstehen wir nicht.»

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