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So reagieren Zürcher Badis auf Burkinis

Der Ganzkörperanzug der Musliminnen wird toleriert, aber teils kritisch beobachtet. Das Problem allerdings liegt anderswo.

Überall geduldet, aber nicht überall gern gesehen: Burkini-Surferin in Kalifornien. Archivbild: Keystone
Überall geduldet, aber nicht überall gern gesehen: Burkini-Surferin in Kalifornien. Archivbild: Keystone

Spätestens, seit Polizisten am Strand von Nizza eine Muslimin gezwungen haben, ihre Übergewänder auszuziehen, ist das Thema Burkini omnipräsent. In Frankreich sind Ganzkörperanzüge mit integrierter Kopfbedeckung am Strand generell verboten. Wie sieht es in den Schwimmbädern im Kanton Zürich aus?

Bei den meisten angefragten Badeanstalten sind Burkini kein Problem. «Bei uns sind alle Frauen willkommen», sagt etwa Nathalie Schneider vom Zürcher Frauenbad Stadthausquai. Dieses ist natürlich prädestiniert für Frauen, welche schwimmen wollen, ohne Männerblicke riskieren zu müssen. So badeten dort auch ab und zu Frauen in Burkinis oder jüdisch-orthodoxe Frauen mit Perücken. «Es gab nie Probleme», so Schneider.

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