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Robin Hood würde ausflippen: So viele Eiben auf einmal

Der Uetliberg ist eines der letzten europäischen Refugien für den Nadelbaum mit der roten Beere; sein Holz ist hart und biegsam und war deshalb begehrt für Pfeilbogen und Armbrüste.

Anderswo eine Rarität, in Zürich weit verbreitet: Eiben. Hier in der Fallätsche, erläutert von Baumexperte Rolf Holderegger.
Anderswo eine Rarität, in Zürich weit verbreitet: Eiben. Hier in der Fallätsche, erläutert von Baumexperte Rolf Holderegger.
Christoph Kaminski

Alle paar Jahre kommt eine deutsche Forstdelegation nach Zürich, geht von Leimbach die Fallätsche hoch – und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Was die Forstleute an den steilen Hängen rechts des Rütschlibachs sehen, kennen sie nur aus Büchern: Eibenwälder, Eiben, so weit das Auge reicht. Das erzählte Rolf Holderegger am Sonntagnachmittag auf einer Exkursion vor 50 Interessierten. Er ist Leiter der Abteilung Biodiversität und Naturschutzbiologie an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in Birmensdorf, die ihr 125-Jahr-Jubiläum feiert.

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