Zum Hauptinhalt springen

Ohrenbetäubender Pfiff im Zürcher HB

Im Hauptbahnhof Zürich, in der ganzen Schweiz und sogar in Deutschland war es heute um punkt 14 Uhr laut, sehr laut. Mit der Lokpfeife gedachten 3000 Lokführer ihres verunglückten Kollegen. Hören Sie selbst.

Hörbare Solidarität aus dem Führerstand: Die Lokführer ehren den verstorbenen Kollegen mit einem Pfiff.

Der 24-jährige Lokomotivführer, der am Montagabend im waadtländischen Granges-près-Marnand bei einem Frontalzusammenstoss zweier Züge umgekommen ist, wird im französischen Cessy bei Genf beigesetzt. Der Beginn der Trauerfeierlichkeiten war schweizweit hörbar. Um 14 Uhr haben viele Lokomotivführerinnen und -führer, die im Einsatz standen, einen kräftigen Pfiff aus ihrer Lokpfeife ertönen lassen. Auch in Deutschland heulten die Lokomotiven, wie Facebook-Einträge zeigen und aus einer Mitteilung der CB Bahn hervorgeht. «Wir trauern mit», schreibt die deutsche Bähnlerorganisation. In Zugsdurchsagen erklärten sie den Reisenden die Bedeutung des Pfiffs.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.