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Ohne Masterstudium nicht in die Turnhalle

Sportlehrern wird der Lohn um 20 Prozent gekürzt, wenn sie keinen Master-Abschluss vorweisen können. Man setze damit an der Sekundarschule «geltende Regeln um», sagt das Volksschulamt – und lenkt dennoch ein.

Masterstudium verlangt: Um weiter denselben Lohn zu erhalten, müssen Sek-Sportlehrer sich weiterbilden.
Masterstudium verlangt: Um weiter denselben Lohn zu erhalten, müssen Sek-Sportlehrer sich weiterbilden.
Martin Ruetschi, Keystone

Von heute auf morgen 20 Prozent weniger Lohn – weil man damals im Studium den falschen Abschluss gewählt hat. Mit dieser Nachricht hat das Volksschulamt kürzlich die Zürcher Sportlehrer auf Sekundarstufe überrascht. Denn ab kommendem Schuljahr sind diese nicht mehr bei ihren Gemeinden, sondern beim Kanton angestellt. Und dieser verlangt ein Masterstudium. Bis dieses nachgeholt sei, werde der Lohn gekürzt, hiess es. «Wahnsinn», nennt das ein Sportlehrer, der es vorzieht, ungenannt zu bleiben. «Der Kanton sucht doch einfach eine Rechtfertigung für seine neue Pädagogische Hochschule. Und das bei Lehrermangel und immer bewegungsärmeren Kindern.»

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