Zum Hauptinhalt springen

Kampf gegen «Öko-Nationalismus»

Die Grünen fordern, dass die Kantone weniger Firmen aus dem Ausland anlocken. Regierungsrat Ernst Stocker (SVP) fürchtet Nachteile für Zürich.

Lassen mit ihrem neuesten Vorschlag aufhorchen: Die Grünen an ihrer Delegiertenversammlung, Anfang April, als sie die Forderung einer Schweizer-Quote für Firmen lancierten.
Lassen mit ihrem neuesten Vorschlag aufhorchen: Die Grünen an ihrer Delegiertenversammlung, Anfang April, als sie die Forderung einer Schweizer-Quote für Firmen lancierten.

Wenn Philipp Kutter, CVP-Fraktionschef im Kantonsrat, dieser Tage an die Grünen denkt, fühlt er sich an die «Rhetorik der SVP» erinnert. Was ist passiert? Die Grünen Schweiz halten den Zustrom von Arbeitskräften aus Europa für nicht mehr verkraftbar. Daher verlangen sie, dass die Kantone weniger Firmen aus dem Ausland ansiedeln – und so die Einwanderung bremsen. Zudem fordern sie eine neue Quote: Neue ausländische Unternehmen sollen einen gewissen Prozentsatz der Angestellten in der Schweiz rekrutieren müssen. Eine genaue Zahl nennt Parteipräsident Ueli Leuenberger nicht. Nicht mehr erwünscht wären etwa Headquarters von grossen Firmen, wenn diese den Grossteil der Angestellten aus dem Ausland mitbringen. Dafür sollen Firmen gewisse ökologische und soziale Kriterien erfüllen. Auch hier bleibt Leuenberger vage.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.