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Hochwasseralarm am Greifensee

Der Wasserstand des Greifensees hat den zweiten Alarmwert überschritten. Die Feuerwehrleute sind alarmiert. Beim Pfäffikersee muss der Pegel künstlich reguliert werden.

«Unsere Feuerwehrleute sind in Bereitschaft», sagt Jörg Ganster, Leiter der Abteilung Sicherheit von Uster. Grund dafür ist der Wasserstand des Greifensees: Er hat den zweiten Grenzwert erreicht. Damit herrscht Hochwasseralarm. «Wir kontrollieren derzeit den Seeuferweg auf Ustermer Gebiet.» Sofern nötig, würden die Wehrkräfte den Weg kurzzeitig sperren, falls er nicht mehr passierbar sei oder es sogar gefährlich werde, ihn zu begehen. Weitere konkrete Massnahmen stünden derzeit nicht an.

In den vergangenen Tagen hat es in erhöhten Lagen geschneit. Mit dem prognostizierten Einzug der sommerlichen Temperaturen dürfte es ab Donnerstag dort wieder tauen. Das beunruhigt Ganster nicht weiter: Der Greifensee habe sein Wasser nicht aus Gebieten, die direkt von der Schneeschmelze betroffen seien. «Wesentlicher sind starke Gewitter, welche die Flüsse anschwellen lassen.» Der Abteilungsleiter Sicherheit rechnet darum im Laufe des heutigen Nachmittags damit, dass der Wasserstand des Greifensees nochmals ansteigt, danach aber wieder zurückgeht. «In der Nacht dürfte sich die Situation deutlich entspannen.»

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