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Eine schrecklich teure Familie

Eine Familie stürzt ein Zürcher Dorf in Finanznöte. Am Anfang der Misere stand eine gute Tat.

Dies ist eine Geschichte, die offiziell niemand erzählen darf und über die doch das halbe Dorf mehr oder weniger Bescheid weiss. Eine, in der viel gut gemeint war und doch keiner glücklich ist.

Im Schulhaus einer Zürcher Landgemeinde, die aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht genannt werden darf, hängt ein Zeitungsartikel aus der «NZZ am Sonntag» prominent an der Pinnwand im Lehrerzimmer: Wegen einer einzigen Problemfamilie sei eine kleine Gemeinde finanziell in Schieflage ge­raten, steht da. Es ist ein Souvenir an den Zustand der Überforderung, der hier bis vor kurzem herrschte. Aber ausgestanden ist die Geschichte nicht.

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