Zum Hauptinhalt springen

«Di san hier zu wenig stabil»

Für die Oktoberfeste in der Schweiz kommt das Servicepersonal aus Bayern – auch in Winterthur. Versuche mit Schweizerinnen seien gescheitert, sagen die deutschen Mass-Trägerinnen.

Brathendl und viel, viel Bier: Die Arbeit der Serviererinnen (hier Rosalinde Streicher) am Oktoberfest ist Schwerstarbeit.
Brathendl und viel, viel Bier: Die Arbeit der Serviererinnen (hier Rosalinde Streicher) am Oktoberfest ist Schwerstarbeit.

Es ist noch ruhig, morgens um halb zehn im Frühstücksraum in der Mehrzweckanlage Teuchelweiher. Bis spät in die Nacht haben die etwa 30 Frauen sowie einige Männer, die hier logieren, in der Bahnhofshalle in Zürich die Masskrüge an die Tische getragen. Vera, Ingrid, Rosalinde und Maria sind ausnahmsweise etwas früher aufgestanden, um von ihrer Arbeit zu erzählen. Wenn in der Schweiz «O’zapft is» gerufen wird, braucht es Fachkräfte für den Service. An den Dutzenden von kleinen und grösseren Oktoberfesten sind oft Frauen aus Bayern im Einsatz, die jahrzehntelange Erfahrung mitbringen. Sie sind mit Enthusiasmus dabei und eigentlich das einzig wirklich authentische an Schweizer Oktoberfesten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.