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Der Greifensee ist randvoll

Der Wasserstand des Greifensees hat den ersten kritischen Wert erreicht. Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft hat die örtliche Feuerwehr alarmiert.

Dieses Jahr bereits zum zweiten Mal den ersten Alarmwert erreicht: Schwäne schwimmen an einem überfluteten Bootssteg im Greifensee vorbei. (Bild: Markus Heinzer/Newspictures)
Dieses Jahr bereits zum zweiten Mal den ersten Alarmwert erreicht: Schwäne schwimmen an einem überfluteten Bootssteg im Greifensee vorbei. (Bild: Markus Heinzer/Newspictures)
Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft

Die anhaltenden Regenfälle lassen die Flüsse und Seen im Kanton ansteigen. Der Pegel des Greifensees hat im Laufe des Tages den ersten Alarmwert überschritten: Es herrscht Hochwassergefahr. Das zeigt die Karte des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) mit den aktuellen Wasserstände der Zürcher Gewässer. Bis zum Hochwasseralarm fehlen dem Greifensee demnach noch 16 Zentimeter.

Weil der Greifensee kein reguliertes Gewässer ist, seien dem Awel aber die Hände gebunden, sagt dessen Sprecher Wolfgang Bollack. Der Kanton habe aber die örtliche Feuerwehr ins Bild gesetzt. «Auch wenn der Pegel kurzfristig noch ansteigen kann, gehen wir davon aus, dass sich die Situation bald entspannt, da die Niederschläge in den kommenden Tagen nachlassen werden», sagt Bollack.

Feuerwehr kontrolliert Aabach

Laut Jörg Ganster, Leiter der Abteilung Sicherheit von Uster, beobachtet die Feuerwehr die Situation. «Falls das Wasser den Wert des Hochwasseralarms übersteigt, wird die Feuerwehr per Pager alarmiert.» Sie kontrolliere alsdann die neuralgischen Punkte. «In unserem Gebiet ist das vorderhand der Aabach. Die Feuerwehrleute achten dabei darauf, dass die Brückendurchflüsse frei sind.»

Ganster rechnet damit, dass der Wasserpegel wegen des erneuten bzw. anhaltenden Regens in den kommenden Stunden und Tagen noch ansteigt. Was aber gerade in den Sommermonaten nichts besonderes sei. Den ersten Alarmwert hat der Greifensee dieses Jahr am 7. Januar bereits ein Mal überschritten, der Wasserpegel sank aber drei Tage später wieder unter den Grenzwert.

Haben Sie am Ufer des Greifensees oder bei anderen Gewässern einen einen hohen Wasserstand beobachtet? Schicken Sie uns Ihre Bilder per SMS auf die Nummer 4488.

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