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Der erste Promi zieht freiwillig aus

Der grüne Nationalrat Daniel Vischer will nicht mehr Mieter der Stadt Zürich sein. Er zügelt. Seit dem Fall Hedy Schlatter (SVP) sind Politiker, die von städtischen Mietkonditionen profitieren, unter Druck geraten.

Umzug: Seit fast 30 Jahren lebt Daniel Vischer in der städtischen Siedlung Riedtli. Weil die Stadt sein Angebot, mehr Miete zu bezahlen, ablehnte, zieht er nun um. Foto: Reto Oeschger
Umzug: Seit fast 30 Jahren lebt Daniel Vischer in der städtischen Siedlung Riedtli. Weil die Stadt sein Angebot, mehr Miete zu bezahlen, ablehnte, zieht er nun um. Foto: Reto Oeschger

1473 Franken für 81 Quadratmeter: So wenig bezahlt Daniel Vischer für seine Wohnung in der Riedtli-Siedlung in Unterstrass, welche der Stadt Zürich gehört. Nun hat sich Vischer entschlossen, die günstige Wohnung zu verlassen. Vischer wird eine 3½-Zimmer-Eigentumswohnung in der Neuüberbauung Guggach erwerben, «einigermassen in der Nähe des Riedtli», wie er sagt. Die beim Bucheggplatz entstehenden vier Mehrfamilienhäuser grenzen direkt an den Chäferberg-Wald. Sie sind frühestens im Winter 2015/2016 bezugsbereit. Laut Website der Generalunternehmung kostet eine 3½-Zimmer-Wohnung etwas mehr als 1 Million Franken.

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