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Beliebtes Seerestaurant wird Opfer des eigenen Erfolgs

Das Lokal Fischer’s Fritz muss Buchungen für Hochzeiten und Firmenfeste annullieren. Es fehlen Bewilligungen, sagt die Stadt Zürich.

Ein Bijou direkt am See: Fischer's Fritz.
Ein Bijou direkt am See: Fischer's Fritz.

Der bekannte Gastronom Michel Péclard schäumt vor Wut. Das Sommergeschäft in seinem Seerestaurant ­Fischer’s Fritz im Campingplatz Wollis­hofen ist ins Wasser gefallen. Er musste mehr als zwei Dutzend Firmen, Institutionen und Hochzeitsgesellschaften, die im Juni und Juli direkt am See feiern wollten, absagen. «Ich tat das schweren Herzens, aber mir blieb keine andere Wahl», sagt Péclard. Die Stadt Zürich stelle sich auf den Standpunkt, dass für das Aussenzelt die Bewilligung für die Bewirtung fehle. Seit fünf Jahren führe er den Campingplatz und das Restaurant mit grossem Erfolg. Von den Behörden habe sich bisher niemand über die Feste im Zelt beschwert. Laut Péclard ist die Stadt mittlerweile so rigoros, dass nicht einmal mehr auswärtige Gäste im ­Fischer’s Fritz bewirtet werden dürfen. 14 Angestellte habe er entlassen müssen.

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