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San Pietro an der Limmat

Ein kleines kalabrisches Dorf hat eine Filiale im Limmattal. Mundpropaganda führte dazu, dass einst 1300 Personen aus San Pietro a Maida in die Region Dietikon auswanderten.

Ab in den Süden: Carmelo und Santina Conidi sind bereit für die Sommerferien.
Ab in den Süden: Carmelo und Santina Conidi sind bereit für die Sommerferien.

San Pietro a Maida liegt in Kalabrien – und im Limmattal. 4300 Sampietresi leben im Süden Italiens, gut tausend im Limmattal, die meisten in Dietikon. Carmelo Conidi ist einer von ihnen. 1961 kam er als 16-Jähriger in die Schweiz, um hier zu arbeiten. Er ist geblieben, hat geheiratet – eine Frau aus seinem Dorf, in dem das Limmattal in den Sechziger- und Siebzigerjahren zum Inbegriff der «Svizzera ricca» wurde. Denn dort gab es Arbeit zuhauf. Auf dem Bau, in der Waggonfabrik, in der Baumwollweberei. Es wird erzählt, dass ein Brief mit der Anschrift «Napoli bei Zürich» verlässlich in Dietikon ankam.

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