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An’Nur-Präsident und Imam bleiben im Gefängnis

Nach der Razzia in Winterthur ordnet das Gericht Untersuchungshaft für die beiden Topfunktionäre der Moschee an. Zwei weitere Beschuldigte sind wieder auf freiem Fuss.

Am 2. November führte die Polizei eine Razzia in der umstrittenen An'Nur-Moschee in Winterthur durch.
Am 2. November führte die Polizei eine Razzia in der umstrittenen An'Nur-Moschee in Winterthur durch.
Annette Hirschberg
Polizei vor Ort: Im Morgengrauen fuhren die Behörden beim Winterthurer Bahnhof Hegi vor.
Polizei vor Ort: Im Morgengrauen fuhren die Behörden beim Winterthurer Bahnhof Hegi vor.
Mario Stäuble
Seit dem Verschwinden der Geschwister wird das Gotteshaus intensiv beobachtet, von der Polizei und von Journalisten. (24. November 2015)
Seit dem Verschwinden der Geschwister wird das Gotteshaus intensiv beobachtet, von der Polizei und von Journalisten. (24. November 2015)
Walter Bieri, Keystone
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Die beiden An'Nur-Spitzenleute werden von der Staatsanwaltschaft nach ersten Ermittlungen als Verantwortliche für eine mutmassliche Hasspredigt vor zwei Wochen eingestuft: Es sind dies ein Familienvater aus Winterthur, der im Sommer das Präsidentenamt des An’Nur-Vereins übernommen hat, und der neue Vorbeter der geschlossenen Moschee aus Äthiopien. Auch das Zwangsmassnahmengericht sieht einen Tatverdacht wegen öffentlicher Aufforderung zu Verbrechen oder Gewalt gegeben. Es hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Freitag Untersuchungshaft gegen die beiden Hauptverdächtigen für einen mutmasslichen Mordaufruf an abtrünnige Glaubensgenossen angeordnet.

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