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Zuger Niederlage mit Ankündigung

Ein ideenloser EVZ unterlag Ambri 1:4 – der Leader wirkte müde und angeschlagen.

Von Philipp Muschg, Zug Die Tessiner Tage haben für die Zentralschweizer kein gutes Ende genommen. Am Freitag hatten sie in Ambri überzeugend gewonnen – am Samstag hatte das 4:0 gegen Lugano eine mittelmässige Leistung kaschiert. Beim dritten Gotthard-Derby gelang das nicht mehr. Die Leventiner befolgten strikt das Defensivsystem von Coach Constantine, zogen sich nach der frühen Führung (6.) noch weiter zurück und wurden dafür mit einem 4:1 belohnt. Dem EVZ fehlte es an Präzision, an Überraschungsmomenten, an heiligem Zorn. Kurz: Es fehlten ihm jene Tugenden, die Damien Brunner so perfekt verkörpert. Der Liga-Topskorer verbrachte diesen Abend zu Hause – eine Verbesserung gegenüber den vorangegangenen zwei Tagen, die er in einem Krankenhausbett lag. Am Sonntag war der schon zuvor angeschlagene Brunner mit einer Lebensmittelvergiftung ins Spital gebracht worden; inzwischen geht es ihm wieder besser. Sein Einsatz am Freitag gegen die Flyers ist trotzdem unwahrscheinlich – der ehemalige Klotener hat vier Kilo abgenommen. Wichtiger Sieg für Ambri Ohne seinen besten Individualisten passte beim EVZ nicht viel zusammen. Das schnelle 0:1, bei dem Junior Hofmann seinen dritten und wohl schönsten Saisontreffer erzielte, sorgte für noch engere Räume im Tessiner Verteidigungsdrittel. Dem Leader fehlten die Ideen, um Ambris Abwehr zu überwinden. Zugs einziger Treffer fiel in der Schlusssekunde des Startdrittels nach einem Backhandheber Casutts fast von der blauen Linie. Danach sorgten Raffainer (26.) und Perrault (44.) für die Entscheidung. Während es Leader EVZ verpasste, seine Führung auszubauen, ist der Sieg für Ambri Gold wert: Der Abstand zum Neunten Servette ist auf zwei Punkte geschrumpft, und im Kampf ums Playout-Heimrecht konnten die SCL Tigers wieder etwas distanziert werden. Die entscheidende Meisterschaftsphase rückt spürbar näher. Während der EVZ keinen weiteren Ausländer verpflichten will, sucht Ambri für seine letzte Lizenz noch einen Stürmer. Ambri und Topskorer Noreau brachten Zug und Corsin Casutt zu Fall. Foto: freshfocus

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