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ZO Medien AG wieder auf Kurs

Nach einer tiefgreifenden Umstrukturierung will das Medienunternehmen aus Wetzikon die Rentabilität steigern.

Von Michael von Ledebur Wetzikon – Nach zwei turbulenten Jahren gelang der Zürcher Oberland Medien AG eine Umsatzsteigerung um 830 000 auf 26,7 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis konnte um über 2 Millionen Franken verbessert werden. Das Jahresergebnis war ebenfalls positiv, allerdings geschmälert durch Abschreibungen von rund 2 Millionen Franken wegen des Ausstiegs aus dem Druckzentrum (DZO) in Oetwil am See. Für die Verbesserung gibt es aus Sicht von Geschäftsführer Peter Edelmann zwei Gründe. «Einerseits hat sich der Anzeigenmarkt viel schneller erholt, als wir erwartet hatten. Andererseits entfalteten die Mitte 2009 eingeleiteten Sparanstrengungen ihre Wirkung.» Die Erlöse konnten um 3 Prozent gesteigert werden, während die Aufwendungen um 5 Prozent sanken.Obwohl die ZO Medien AG bereits 2010 auf Kurs war, durchlief das Unternehmen eine der tiefgreifendsten Umstrukturierungen der Firmengeschichte. Auslöser war ein Tauschgeschäft der NZZ-Gruppe und Tamedia. Diese erwarb von der NZZ die Anteile an den Zürcher Landzeitungen («Zürcher Unterländer», «Zürichsee-Zeitung», «Zürcher Oberländer»). Bei der ZO Medien AG handelte es sich um 38 Prozent der Aktien. Dies führte zu einer Neugestaltung der Zusammenarbeit der Landzeitungen. Unter anderem beliefert die Redaktion des «Zürcher Oberländers» den «Tages-Anzeiger» mit redaktionellen Inhalten. Nicht zurücklehnen «Nun können wir die Ernte einfahren», sagt Edelmann. Zurücklehnen könne man sich nicht, denn der Wandel in der Medienbranche gehe weiter – ebenso der Rückgang der Abonnenten vieler Tageszeitungen. «Aber wir können nun die Zukunft in einer wesentlich komfortableren Situation planen.»

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