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«Wir wollen unseren Platz im Betreuungsindex behalten»

Die familienergänzenden Angebote haben im Kanton weiter zugenommen. Kloten ist im Unterland führend. Schleinikon, Weiach und Höri bilden das Schlusslicht.

Mit Corinne Thomet* sprach Alexander Lanner Frau Thomet, Kloten nimmt in der Statistik über den Kinderbetreuungsindex den 8. Rang ein. Was bedeutet das für Sie? In erster Linie freue ich mich natürlich darüber. Es zeigt auch, dass wir in Kloten auf dem richtigen Weg sind, auch wenn wir vor einigen Jahren noch besser klassiert waren. Wir haben schon seit langem die familienergänzenden Angebote als Schwerpunkt in der Klotener Politik definiert. Den 8. Platz wollen wir auch künftig behalten, wenn nicht noch ausbauen. Im Unterland sind nur noch Bachs und Regensberg in den Top 20. 15 Gemeinden verfügen über keinerlei Betreuungsangebote für Kinder im Vorschulalter. Man muss die Statistik schon mit etwas Vorsicht geniessen. Der Kinderbetreuungsindex sagt nicht die ganze Wahrheit. Bei der Erhebung ist das Statistische Amt darauf angewiesen, dass die Gemeinden ihre Angebote melden. Oftmals helfen sich die Eltern in ländlichen Gegenden noch selbst, ohne dass gleich eine offizielle Kinderkrippe gegründet wird. Auf dem letzten Platz liegen 11 Gemeinden, mit Höri, Weiach und Schleinikon stammen 3 davon aus dem Unterland. Worin liegen diese Unterschiede begründet? Jede Gemeinde muss für sich abklären, wie gross der Bedarf an ausserfamiliären Betreuungsangeboten ist. Dazu ist sie verpflichtet. Ob sie dies aktiv mit einer Umfrage tut oder darauf wartet, bis die Bevölkerung die Initiative ergreift, ist ihr überlassen. Angebote von Privaten, die keine Unterstützung erfahren, werden von den Gemeinden nicht gemeldet. Diese erscheinen dann auch nicht in der Statistik. Die Statistik zeigt aber auch, dass andere Gemeinden, die zuvor noch keine Plätze anboten, aufgeholt haben. Gesamthaft kommt die Statistik zum Schluss, dass die Anzahl familienergänzender Betreuungsangebote im Kanton mehr gestiegen ist als in den Vorjahren. Im Durchschnitt steht nun jedem achten Kind ein Platz zur Verfügung. Wie werten Sie diese Entwicklung? Ich bin erfreut darüber, dass sich die Gemeinden immer mehr Gedanken zu Betreuungsplätzen machen und erkannt haben, wie wichtig solche Angebote sind. Dass die Ideen auch umgesetzt werden, ist sehr positiv. * Corinne Thomet (CVP) ist Schulpräsidentin in Kloten. Seit drei Jahren sitzt die Stadträtin (Ressortvorstand Bildung) zudem im Kantonsrat. Corinne Thomet. V. Name

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