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Wegen rassistischer Rede abgewählt

Opfikon – Gemeinderatspräsident Urs Wagner (vormals GLP) musste gestern seinen Sitz im Opfiker Ratspräsidium räumen. Einstimmig folgte das Stadtparlament dem Antrag der Interfraktionellen Konferenz (IFK) und wählte Wagner als Präsidenten des Gemeinderats ab. Zu seiner Abwahl hat sich der 44-jährige Physiker gestern im Rat nicht äussern wollen. Zur Medienkonferenz im Anschluss an die Sitzung ist er gar nicht erst erschienen. Die Leitung übernahm bereits der 1. Vizepräsident des Gemeinderats, Roman Schmid (Jungbürgerliche Liste SVP). Der 26-Jährige wird bis zum Ende des Amtsjahres im Frühling 2011 die Sitzungen des Stadtparlaments leiten. Wagner hatte mit seiner 1.-August-Rede für Schlagzeilen gesorgt, weil er darin teils rassistische Aussagen getätigt hatte. Er sprach sich dabei gegen die Ansiedlung nichtweisser Menschen auf dem europäischen Territorium aus. Im September wurde es auch seiner Partei zu bunt. Der Kantonalvorstand der Grünliberalen schloss Wagner wegen Rufschädigung aus. (all)

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