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Wegen Geldnöten in Liquidation

Die Gemeinde Stäfa zahlt dem in Schräglage geratenen Verein jetzt doch noch Geld.

Der Verein für Integration und Suchtfragen Von Lucien Scherrer Stäfa – Der Verein für Integration und Suchtfragen (VIS) kümmert sich im Bezirk Meilen um die Reintegration von Arbeitslosen und Sozialfällen. Doch seine finanzielle Lage ist kritisch. Per Ende Jahr wird der Verein, der von den Beiträgen der Gemeinden lebt, deshalb liquidiert. Präsidentin Christine Spoerry zeigte sich kürzlich immerhin optimistisch, dass bis dahin eine «schwarze Null» erreicht werden könne. Diesem Ziel ist der Verein jetzt etwas näher gekommen. Denn er erhält von der Gemeinde Stäfa einen Beitrag von über 214 000 Franken. 50 000 davon seien bereits bezahlt, sagt Sozialvorstand Fredi Rechsteiner (FDP) auf Anfrage. Die Stäfner haben dieses Jahr darauf verzichtet, mit dem VIS eine Leistungsvereinbarung abzuschliessen. Angesichts der unsicheren Lage wollte die Gemeinde nur noch pro Fall bezahlen. Dass sie sich jetzt doch bereit erklärt hat, den vom VIS berechneten Pauschalbetrag von 214 000 Franken zu leisten, begründet Fredi Rechsteiner so: «Wir sehen jetzt, dass die Liquidation in geordneten Bahnen verläuft und das Geld für den richtigen Zweck verwendet wird.» Vertrauen gibt den Stäfnern, dass der VIS mit Peter Schlumpf einen neuen Geschäftsführer engagiert hat. Der ehemalige Uetiker Gemeindeschreiber gilt als kompetent und fähig, die Finanzen des Vereins bis zu dessen Auflösung ins Lot zu bringen. Dessen Betreuungsangebot soll ab 2012 das Werk- und Technologiezentrum Linthgebiet in Rapperswil übernehmen. Künftig wird aber Wettbewerb zwischen mehreren Anbietern spielen.

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