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Von Eduard Gautschi

Die Schwachpunkte des Velonetzes in der Stadt Uster sind bekannt. Behoben werden sie nach und nach.

Von Eduard Gautschi Uster – Im Oktober 2009 hatten die zwei SP-Mitglieder des Ustermer Parlaments Peter Grob und Maja Burger eine Postulat betreffend Velostadt Uster eingereicht, welches das Parlament am 25. Januar an den Stadtrat zur Berichterstattung überwiesen hat. Die beiden Postulanten hatten den Stadtrat aufgefordert, die Sicherheit der Velofahrenden zu verbessern. Weiter hatten sie eine flächendeckende Analyse der Ist-Situation verlangt und die Erstellung eines Massnahmenplans für die Behebung allfälliger Mängel angeregt. Die Postulanten begründeten ihren Vorstoss damit, dass die momentane Situation in der Stadt für Velofahrende weder ideal noch sicher sei. Bodenmarkierungen und Sicherheitsvorkehrungen würden fehlen, Einmündungen seien schlecht befahrbar und Velospuren seien gegenüber Autospuren ungenügend abgegrenzt. Schwachstellen analysiert In seinem Bericht weist der Stadtrat einleitend auf den kontinuierlichen Ausbau des Velonetzes und der Standplätze hin. 2005 sei die erste Velokarte der Stadt erschienen, 2008 eine Neuauflage. Für die Neuauflage sei auch eine Schwachstellenanalyse durchgeführt worden, schreibt der Stadtrat. Dabei wurden bauliche und topografische Hindernisse wie Lücken im Netz, störende Randsteine oder starke Steigungen erfasst. Als Schwachstellen im System wurden mangelhafte Kennzeichnungen der Wege oder fehlende Zentrumsverbindungen ausgemacht. Konflikte zwischen Verkehrsteilnehmern wurden ebenfalls unter die Lupe genommen. Sie entstehen dort, wo die Raumverhältnisse oder Signalisationen ungenügend sind oder unsichere Querungsmöglichkeiten bestehen. Neue Signalisationen Wie der Stadtrat schreibt, konnte ein Teil der Schwachstellen durch ein neues Routenkonzept behoben werden. Die übrigen Schwachstellen können mit neuer Signalisation, im Rahmen von Unterhaltsarbeiten oder mit speziell auf das Problem ausgerichteten Projekten angegangen werden. Der Schwachstellenkatalog werde laufend ergänzt und diene als Grundlage für die Planung von Sanierungsprojekten. Der Unterhalt und die Verbesserungen des Netzes seien kontinuierliche Aufgaben, bei denen auch mit der Kantonspolizei und Veloland Schweiz zusammengearbeitet werde.

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