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Volk entscheidet über Sozialhilfe-Umzug

Wetzikon. - In eigener Kompetenz und ohne öffentliche Debatte wollte der Gemeinderat Wetzikon Anfang Jahr im Bachtelhof Büros für das Sozialamt mieten und ausbauen. Die Rechnungsprüfer waren damit gar nicht einverstanden und bekamen vom Bezirksrat Recht. Das letzte Wort hat jetzt das Volk (der TA berichtete). Der Gemeinderat bringt das Geschäft am 14. Dezember an die Gemeindeversammlung, wie er in einer Mitteilung schreibt.

Die jährliche Miete und der Ausbau der Büros kosten weniger als vorgesehen. Sprach der Gemeinderat Wetzikon Anfang Jahr noch von Ausbaukosten in der Höhe von 1,2 Millionen Franken, sind es neu noch 413 000 Franken. Für die Miete der Bürofläche ging der Gemeinderat von jährlich 171 000 Franken aus. Nun sind es deutlich weniger. «Es wird mit Mietkosten von jährlich 94 000 Franken gerechnet», heisst es in der Mitteilung. Grund ist, dass nicht mehr das ganze Sozialamt umziehen soll, sondern nur noch der Bereich Sozialhilfe. Das sind 15 statt 38 Arbeitsplätze.

Für den Gemeinderat Wetzikon ist klar, dass die Stadtverwaltung zusätzliche Büroräume braucht. In den letzten zehn Jahren sind auf der Verwaltung zehn neue Stellen entstanden. «Heute ist die Situation so, dass im Stadthaus absolut keine Möglichkeiten mehr bestehen, zusätzliche Arbeitsplätze zu integrieren», schreibt der Gemeinderat. Für 80 Mitarbeitende stünden zudem lediglich drei Sitzungszimmer zu Verfügung. Wenn die Sozialhilfe in den Bachtelhof ziehe, könnten die Raumbedürfnisse für die nächsten fünf bis maximal acht Jahre gedeckt werden.

Stadthaus soll ausgebaut werden

Ziel des Gemeinderats ist es jedoch, im Stadthaus selber mehr Platz zu haben. Im Juni hat er beschlossen, eine Machbarkeitsstudie für den Ausbau des Stadthauses anzufordern. Dies, weil eine zentralisierte Stadtverwaltung effizienter und kundenfreundlicher betrieben werden könne. (ken)

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