Zum Hauptinhalt springen

Verkehrsberuhigung für die Exklave Heusberg

Um den Staus im Aathal auszuweichen, nutzen viele Autofahrer einen Schleichweg über Heusberg. Diverse Massnahmen sollen den Verkehr nun verlangsamen.

Von Nicole Roos Mönchaltorf – Der Weiler Heusberg ist zwar fast mit dem Ortsteil Sack der Gemeinde Aathal-Seegräben zusammengewachsen, doch politisch gehört Heusberg zu Mönchaltorf. Da es von anderen Gemeinden umschlossen ist, ist Heusberg eine sogenannte Exklave. Zahlreiche ortskundige Autofahrer nutzen den Schleichweg durch den Weiler Heusberg, um Staus im Aathal auszuweichen und so schnell von Wetzikon nach Uster zu gelangen. Im Frühling haben sich 21 Einwohner der Exklave an den Mönchaltorfer Gemeinderat gewandt und Massnahmen zur Verkehrsberuhigung gefordert. Dies, weil Autofahrer die signalisierte Geschwindigkeit von 50 km/h auf der Bertschiker- und Heusbergstrasse nicht einhalten würden. Zudem fehlt der schmalen Strasse ein Trottoir. Der Schulweg der Heusberger Kinder führt aber die Bertschikerstrasse entlang und ist entsprechend gefährlich. Die Heusberger beantragten darum beim Gemeinderat, dass er einen Naturweg entlang der Bertschikerstrasse erstelle, Verkehrsberuhigungsmassnahmen wie Tempo 30 oder eine Verengung beim Dorfeingang realisiere und die Ortstafel vom Dorf weg zum Flurweg Stockrüti versetze, der den Kindern als Schulweg diene. In Bertschikon und Sack gibt es solche Verengungen bereits. Tempo 30 nicht möglich Wie der Gemeinderat in einer Mitteilung schreibt, sei Tempo 30 für Heusberg «nicht verfügungsfähig», also nicht umsetzbar. Die Behörde will aber den Forderungen der Bevölkerung Rechnung tragen. Beim Ortseingang sind Verengungen der Fahrbahn geplant. Auch den geforderten Naturweg für Fussgänger und Velofahrer will der Gemeinderat erstellen. Dafür hat er einen Kredit von 39 000 Franken bewilligt. Eine Versetzung der Ortstafel zum Flurweg Stockrüti habe die Kantonspolizei jedoch abgelehnt, da diese Tafeln immer am Anfang des besiedelten Gebietes stehen müssten, teilt der Gemeinderat mit. Stattdessen schlägt die Kantonspolizei vor, 200 Meter vor dem Dorfeingang eine Tempo-60-Tafel aufzustellen, um so die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer zu verlangsamen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch