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Uster international: «Welcome to the Wohnstadt am Wasser»

Am Japantag in Uster wird die Freundschaft gepflegt. Der Stadtpräsident und der japanische Botschafter gingen mit gutem Beispiel voran.

Von Eduard Gautschi Uster – Dass in Uster an einem offiziellen Anlass Englisch gesprochen wird, ist eher ungewöhnlich – am Japantag jedoch selbstverständlich. Primarschulpräsidentin Sabine Wettstein (FDP) freute sich darüber. Der Japantag sei für sie und den Stadtpräsidenten Martin Bornhauser (SP) die einzige Möglichkeit, in der Öffentlichkeit Englisch zu reden. Dass sie für so einen Auftritt bestens gerüstet ist, stellte sie in ihrem kurzen Referat unter Beweis. Auch Bornhauser gab sein Bestes und hiess die Gäste, die sich am Dienstagabend im Gemeinderatssaal eingefunden hatten, herzlich willkommen. Er begann seinen Werbespot für Uster mit der Einleitung: «Welcome to the Wohnstadt am Wasser.» Auf der andern Seite, der japanischen, gab der Rektor der Japanischen Schule Uster, Hideaki Fujita, auf humorvolle Weise unumwunden zu, dass seine Deutschkenntnisse noch verbesserungswürdig sind. Nach vier Sätzen auf Deutsch gestand er: «Das war mein ganzes Deutsch.» Den Rest seines Vortrags hielt er auf Englisch. Dank der Japanischen Schule in Uster, der einzigen in der Schweiz, gehören Japanerinnen und Japaner zum alltäglichen Strassenbild. Kontakte zwischen den beiden Nationen werden herzlich gepflegt. Der Geist der Freundschaft war am Japantag spürbar. Zum alljährlichen Treffen eingeladen hatten die Stadt Uster, die Standortförderung des Kantons und die Japanische Schule. Ehrengast war der japanische Botschafter Ichiro Komatsu. Er wies auf Gemeinsamkeiten der beiden Länder hin und auf die seit 150 Jahren bestehenden diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Japan. Die Freundschaft zwischen den beiden Ländern ist somit nicht nur herzlich, sondern auch schon alt. Sämtliche Redner, Japaner wie Schweizer, lobten denn auch die fruchtbare Zusammenarbeit. Aufgelockert wurde der Anlass durch musikalische Vorträge von Schülerinnen und Schülern beider Länder.

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