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Uetikon hält an Lernmodell fest

Das selbst gesteuerte Lernen an der Oberstufe wird weitergeführt. Das hat die Schulpflege beschlossen.

Von Jacqueline Surer Uetikon – Die Uetiker Sekundarschüler werden auch in Zukunft nach dem Modell des selbst gesteuerten Lernens unterrichtet. Das hat die Schulpflege Uetikon gestern nach einer mit Spannung erwarteten «strategischen Sitzung» bekannt gegeben. Grundsätzlich infrage gestellt wurde das Schulsystem im Rahmen der Diskussion offenbar nicht. Wie aus der Medienmitteilung hervorgeht, sieht die Schulpflege vor allem Handlungsbedarf in Bezug auf eine «verbindlichere Lernbegleitung der Schüler», eine «transparentere Beurteilung der Leistungen» sowie einen intensiveren Austausch mit den Eltern. Die kantonale Fachstelle für Schulevaluation hatte bereits im Vorfeld Mängel in diesen Punkten beanstandet. Bis Mitte März will die Schulpflege über Lösungsvorschläge entscheiden, wie eine Verbesserung in diesen Bereichen erreicht werden soll. Schulpräsident sagt noch nichts Dass die Diskussion um das umstrittene Lernmodell damit beendet ist, darf bezweifelt werden. Die SVP-Ortspartei, die das selbst gesteuerte Lernen vehement bekämpft, hat am Donnerstag eine Petition mit 388 Unterschriften eingereicht, die eine Abschaffung des Modells fordert. Schulpräsident Christoph Alder (SP), der die Diskussion mit kritischen Äusserungen in den Medien ins Rollen gebracht hatte, stand gestern für eine Stellungnahme nicht zur Verfügung.

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